Ruhestandsplanung im Rhein-Main-Gebiet
Reicht mein Geld später für das Leben, das ich führen möchte?
Ruhestand lässt sich nicht auf einen einzelnen Vertrag reduzieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Einkommen, Vorsorge, Vermögen, Zeit und Ihren persönlichen Vorstellungen.
Ruhestandsplanung beginnt nicht mit einem bestimmten Vorsorgeprodukt. Zunächst zählt, welches Einkommen Sie später benötigen, welche Versorgung bereits vorhanden ist und ob daraus eine finanzielle Lücke entsteht. Je früher diese Zusammenhänge sichtbar werden, desto größer ist in der Regel der Handlungsspielraum.

Die eigentliche Frage
Wie viel möchten Sie später monatlich zur Verfügung haben?
Viele Menschen kennen einzelne Renten- oder Vorsorgewerte. Schwieriger ist die Frage, ob diese Beträge später tatsächlich zu den eigenen Lebenshaltungskosten und persönlichen Plänen passen.
Möchten Sie Ihren heutigen Lebensstandard weitgehend halten?
Welche laufenden Kosten bestehen auch im Ruhestand?
Möchten Sie reisen oder größere Ausgaben einplanen?
Ist die eigene Immobilie bis dahin abbezahlt?
Welche finanziellen Reserven sollen vorhanden sein?
Welche Wünsche möchten Sie sich bewusst offenhalten?
Das Grundmodell
Drei Größen, aus denen sich alles Weitere ergibt.
Die Rentenlücke ist keine feste Zahl, die heute schon sicher bekannt ist. Sie ist eine Modellgröße, die von persönlichen Zielen und Annahmen abhängt.
Gewünschtes Einkommen im Ruhestand
Welches Leben möchten Sie sich leisten können?
Voraussichtliche Versorgung
Gesetzliche Rente, betriebliche Versorgung, private Vorsorge, Vermögen
Mögliche Rentenlücke
Eine Modellgröße auf Basis Ihrer Angaben und Annahmen.
Zielgröße
Was soll später jeden Monat zur Verfügung stehen?
Sinnvolle Ruhestandsplanung beginnt beim gewünschten Leben – nicht bei der Liste vorhandener Verträge. Welche Bereiche dabei eine Rolle spielen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Wohnen
Miete, Nebenkosten, Instandhaltung, laufende Immobilienkosten.
Alltag
Lebenshaltung, Mobilität, Versicherungen, Freizeit.
Gesundheit
Mögliche zusätzliche Gesundheits- und Vorsorgekosten.
Wünsche
Reisen, Familie, Hobbys, größere Anschaffungen.
Reserve
Finanzieller Puffer für unvorhergesehene Ausgaben.
Mögliche Pflegekosten
Finanzielle Belastungen durch einen späteren Pflegebedarf und der gewünschte Schutz des Vermögens.
Vermögen weitergeben
Fragen rund um Schenkungen, Erben und die geplante Übertragung von Vermögen.
Es gibt keinen allgemeingültigen Prozentsatz des heutigen Einkommens, der für alle passt. Entscheidend sind Ihre eigenen Vorstellungen und Ihre tatsächlichen Ausgaben.
Voraussichtliche Versorgung
Welche Einkünfte sind bereits absehbar?
Für die Gesamtbetrachtung werden die absehbaren regelmäßigen Einkünfte zusammengeführt. Nicht jede Kategorie trifft auf jede Situation zu.
Gesetzliche Rente
Voraussichtliche Rentenleistung auf Basis der Ihnen vorliegenden Informationen.
Betriebliche Altersversorgung
Bestehende Zusagen über den Arbeitgeber, sofern vorhanden.
Private Vorsorge
Private Renten- oder Vorsorgeverträge sowie ältere Lebensversicherungen mit möglicher Einmalzahlung.
Vermögen
Kapital, das später zum Einkommen im Ruhestand beitragen kann.
Weitere Einkünfte
Zum Beispiel Mieteinnahmen – nur, wenn sie für Sie persönlich relevant sind.
Für belastbare Werte sind vorhandene Unterlagen hilfreich, zum Beispiel Ihre Renteninformation oder bestehende Vorsorgeverträge. Es werden keine Beträge geschätzt, die nicht belegt sind.
Mögliche Versorgungslücke
Die Differenz zeigt, wo Planung notwendig werden kann.
Eine mögliche Rentenlücke bedeutet nicht automatisch, dass ein bestimmtes Produkt benötigt wird. Sie zeigt zunächst, wie groß der finanzielle Handlungsbedarf unter den gewählten Annahmen sein könnte.
Gewünschtes Einkommen im Ruhestand
Voraussichtliche Versorgung
- Voraussichtliche Versorgung
- Mögliche Rentenlücke
Kaufkraft
1.000 Euro heute sind nicht automatisch 1.000 Euro in 20 Jahren.
Steigende Preise können dazu führen, dass derselbe Geldbetrag später weniger kaufen kann. Deshalb sollte Ruhestandsplanung nicht nur mit nominalen Beträgen arbeiten, sondern auch berücksichtigen, welche Kaufkraft das gewünschte Einkommen später haben soll.
Heutige Kaufkraft
StandarddarstellungAlle Beträge werden so dargestellt, als hätten sie die Kaufkraft von heute. Das erleichtert den Vergleich mit Ihren aktuellen Ausgaben.
Nominal zum Rentenbeginn
ZusatzansichtAlle Beträge werden als voraussichtliche Zukunftswerte dargestellt und enthalten die angenommene Preissteigerung.
Beide Darstellungen sind zulässig – sie dürfen nur nicht vermischt werden. Im Rentenlückenrechner wird deshalb immer sichtbar sein, auf welcher Geldbasis ein Wert dargestellt wird.
Bestehendes Vermögen
Nicht nur laufende Renten zählen.
Vorhandenes Kapital kann einen wichtigen Beitrag zur Ruhestandsplanung leisten. Entscheidend ist dabei, wann es benötigt wird, wie lange es investiert bleibt und welche Schwankungen oder Risiken berücksichtigt werden müssen.
Liquide Reserven
Guthaben, das kurzfristig verfügbar bleiben soll.
Wertpapierdepot
Angelegtes Kapital mit möglichen Wertschwankungen.
Vorsorgevermögen
Kapital, das ausdrücklich für den Ruhestand vorgesehen ist.
Zweckgebundenes Kapital
Mittel, die bereits für andere Ziele verplant sind.
Kapitalauszahlungen
Einmalzahlungen, deren Anlage und planmäßige Verwendung im Ruhestand betrachtet werden sollen.
Eine selbst genutzte Immobilie wird nicht automatisch als verfügbares Ruhestandskapital betrachtet. Sie kann die laufenden Kosten senken, steht aber nicht ohne Weiteres als Einkommen zur Verfügung.
Zeit
Je früher Klarheit entsteht, desto mehr Stellschrauben bleiben.
Ein längerer Zeitraum bis zum Ruhestand verändert die Ausgangslage – nicht durch garantierte Erträge, sondern durch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
- Ein geringerer monatlicher Sparbeitrag kann ausreichen.
- Kapital kann über einen längeren Zeitraum angelegt bleiben.
- Die Planung lässt sich flexibler anpassen.
- Auf Veränderungen im Leben kann leichter reagiert werden.
Erträge können wiederum Erträge erwirtschaften. Dieser Zinseszinseffekt kann bei langen Anlagezeiträumen eine wichtige Rolle spielen. Wie stark er wirkt, hängt jedoch wesentlich von der tatsächlichen Wertentwicklung ab.
- Eigene Einzahlungen
- Mögliche Wertentwicklung
Schematische Darstellung ohne konkrete Werte. Eine mögliche Wertentwicklung ist eine Annahme und keine Zusage: Kapitalanlagen können schwanken, Verluste sind möglich.
Annahmen & Szenarien
Rendite ist eine Annahme – keine Garantie.
Weil niemand die künftige Wertentwicklung kennt, wird die Planung in unterschiedlichen Szenarien betrachtet. So wird sichtbar, wie stark das Ergebnis von den getroffenen Annahmen abhängt.
Vorsichtig
Niedrigere angenommene langfristige Wertentwicklung.
Konkrete Renditeannahmen werden im Rechner transparent ausgewiesen und lassen sich anpassen.
Mittel
Moderate angenommene langfristige Wertentwicklung.
Konkrete Renditeannahmen werden im Rechner transparent ausgewiesen und lassen sich anpassen.
Chancenorientiert
Höhere angenommene Wertentwicklung bei entsprechend höherer Unsicherheit.
Konkrete Renditeannahmen werden im Rechner transparent ausgewiesen und lassen sich anpassen.
Rentenlückenrechner
Wie groß könnte Ihre Rentenlücke sein?
Mit wenigen Angaben erhalten Sie künftig eine erste Orientierung zu möglicher Versorgungslücke, Zielkapital und erforderlichem Sparbeitrag.
Vorschau: Der Rechner wird derzeit fertiggestellt.
Mögliche Rentenlücke
Monatliche Differenz
Erforderliches Zielkapital
Kapital zum Rentenbeginn
Möglicher Sparbeitrag
Monatlich bis zum Ruhestand
Modellrechnung auf Basis Ihrer Angaben und Annahmen. Keine Garantie und keine individuelle Anlageberatung. Angaben werden in heutiger Kaufkraft dargestellt; die gewählte Darstellung ist im Rechner jederzeit sichtbar.
Sparbeitrag
Was müsste ich heute zurücklegen, um später zusätzlich Einkommen zu erhalten?
Aus gewünschter Zusatzrente, Zeitraum, vorhandenem Kapital und Renditeannahmen lässt sich modellhaft ableiten, welcher regelmäßige Sparbeitrag erforderlich sein könnte.
- Mögliche Rentenlücke
- Erforderliches Zielkapital
- Vorhandenes Vermögen
- Verbleibende Ansparzeit
- Möglicher monatlicher Sparbeitrag
Entnahmephase
Der Ruhestand endet nicht am ersten Rententag.
Auch nach Rentenbeginn stellt sich die Frage, wie lange vorhandenes Kapital reichen soll und wie es während der Entnahmephase angelegt oder genutzt wird.
Deshalb werden Ansparphase und Entnahmephase getrennt betrachtet: mit eigener Renditeannahme und einem bewusst gewählten Planungszeitraum. Die Frage lautet nicht, wie lange jemand lebt, sondern: Für welchen Zeitraum soll zusätzliches Einkommen geplant werden?
Schematische Darstellung ohne Werte. Der Planungszeitraum ist eine Annahme und keine Aussage zur Lebenserwartung.
Neue Vorsorgemöglichkeiten
Altersvorsorgedepot
Neue Formen der privaten Altersvorsorge können zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Entscheidend ist, ihre Funktionsweise, Chancen, Risiken und steuerlichen Rahmenbedingungen richtig einzuordnen.
36
Jahre Finanzdienstleistung
Langfristige Planung braucht Erfahrung.
36 Jahre Erfahrung mit Finanz- und Versicherungsprodukten sowie den Unternehmen dahinter helfen dabei, Entwicklungen einzuordnen und langfristige Entscheidungen im Gesamtzusammenhang zu betrachten.
Beratungsprinzip
Die Rentenlücke ist der Ausgangspunkt – nicht das Produkt.
Erst wenn klar ist, welches Ziel erreicht werden soll und wie groß der mögliche Handlungsbedarf ist, stellt sich die Frage, welche Lösungen sinnvoll sein können.
Ziel verstehen
Was soll im Ruhestand möglich sein?
Situation erfassen
Welche Versorgung und welches Vermögen bestehen bereits?
Lücke einordnen
Welche Differenz ergibt sich unter realistischen Annahmen?
Möglichkeiten vergleichen
Welche Wege könnten zur persönlichen Situation passen?
Annahmen müssen sichtbar sein.
Bei langfristigen Berechnungen beeinflussen Annahmen zu Inflation, Rendite und Entnahmedauer das Ergebnis erheblich. Deshalb werden diese Werte nachvollziehbar dargestellt und können im Rechner später angepasst werden.
- Angenommene Inflation
- Diese Informationen ergänzen wir an dieser Stelle, sobald sie geprüft vorliegen.
- Rendite in der Ansparphase
- Diese Informationen ergänzen wir an dieser Stelle, sobald sie geprüft vorliegen.
- Rendite in der Entnahmephase
- Diese Informationen ergänzen wir an dieser Stelle, sobald sie geprüft vorliegen.
- Zeitraum bis zum Ruhestand und Entnahmedauer
- Diese Informationen ergänzen wir an dieser Stelle, sobald sie geprüft vorliegen.
So läuft die Ruhestandsplanung
Von der Zielvorstellung zur belastbaren Planung.
01
Ziele
Wie möchten Sie später leben?
02
Versorgung
Welche Renten, Vorsorgewerte und Vermögenswerte bestehen bereits?
03
Lücke
Welche mögliche Versorgungslücke ergibt sich?
04
Strategie
Welche Maßnahmen können helfen, die Lücke zu reduzieren?
05
Begleitung
Die Planung wird bei Bedarf an Veränderungen im Leben angepasst.
Weiterlesen
Ruhestandsplanung hängt mit vielen anderen Themen zusammen.
Häufige Fragen
Fragen zur Ruhestandsplanung
Weitere Antworten finden Sie im FAQ-Bereich oder im persönlichen Gespräch.
Als Rentenlücke wird die Differenz zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und den voraussichtlich verfügbaren regelmäßigen Einkünften bezeichnet. Da beide Werte auf Annahmen beruhen können, handelt es sich um eine Modellgröße und nicht um eine garantierte zukünftige Zahl.
Dazu werden zunächst das gewünschte monatliche Einkommen im Ruhestand und die voraussichtlichen Renten- und Vorsorgeeinkünfte gegenübergestellt. Zusätzlich können Inflation, vorhandenes Vermögen und der Zeitraum bis zum Ruhestand berücksichtigt werden. Eine erste Orientierung soll künftig der Rentenlückenrechner geben.
Weil steigende Preise die Kaufkraft von Geld verändern können. Ein Betrag, der heute für einen bestimmten Lebensstandard ausreicht, kann in Zukunft möglicherweise weniger Kaufkraft besitzen.
Es gibt keine für jeden passende sichere Renditeannahme. Die Annahme sollte zur betrachteten Anlageform, zum Zeitraum und zum Risiko passen. Deshalb sollten verschiedene Szenarien betrachtet und Renditen nicht als garantiert dargestellt werden.
Das hängt von der gewählten Strategie ab. Kapital kann beispielsweise schrittweise entnommen werden und teilweise weiter investiert bleiben. Deshalb sollte neben der Ansparphase auch die Entnahmephase betrachtet werden.
Grundsätzlich kann ein längerer Planungshorizont mehr Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Auch wenige Jahre vor dem Ruhestand kann eine strukturierte Bestandsaufnahme jedoch sinnvoll sein.
Ja. Bestehende Rentenansprüche, private Vorsorge und vorhandenes Vermögen können in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden, soweit belastbare Informationen dazu vorliegen.
Neben Rentenansprüchen und Vorsorgeverträgen können auch die Anlage und Entnahme vorhandenen Vermögens, steuerliche Gesichtspunkte, mögliche Pflegekosten sowie Fragen zu Erben, Schenken und Vermögensübertragung relevant sein. Steuerliche und rechtliche Einzelfragen sollten zusätzlich mit entsprechend qualifizierten Fachleuten geklärt werden.
Nein. Eine Ruhestandsberechnung basiert auf Annahmen und den verfügbaren Informationen. Tatsächliche Entwicklungen können davon abweichen.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Beratung. Berechnungen zur Ruhestandsplanung sind Modellrechnungen auf Basis von Annahmen; tatsächliche Entwicklungen können davon abweichen.
Nächster Schritt
Je klarer das Ziel, desto besser lässt sich der Weg planen.
Sie möchten wissen, ob Ihre heutige Vorsorge zu Ihren Vorstellungen für den Ruhestand passt? Dann schaffen wir gemeinsam einen verständlichen Überblick.